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Schon vor etwa 200 Jahren fanden Naturforscher im Norddeutschen
Tiefland, in Skandinavien und im Alpenraum große, meist
gerundete Gesteinsblöcke, die in wild durcheinandergemischten
Sand, Ton und Kies eingebettet waren. Die Blöcke bestanden
aus Gestein, das nur in großer Entfernung vom Fundort vorkam.
Man nannte diese Blöcke Findlinge (eine Abbildung eines solchen
Findlings findest Du in deinem Schulbuch auf Seite 72). Sie wurden
als Baumaterial und für kultische Zwecke verwendet.
In der Nähe von Gletschern Skandinaviens und der Alpen entdeckt
man häufig seltsame Rillen, die meist parallel in eine Richtung
angeordnet sind. Man nannte sie "Gletscherschrammen".
Sie entstehen, wenn Gletschereis über hartes Gestein hinweggleitet
und sich dabei mitgeführtes Gestein in den Untergrund eingräbt.
Unglaublich schien die Entdeckung solcher Rillen auf einem Berg
nahe Berlin zu sein. Sollte Eis aus Skandinavien etwa bis hierher
vorgedrungen sein?

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Welche Beweise gibt es für
eine Eiszeit im Norddeutschen Tiefland?
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